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Wie der Heilige Geist gewöhnliche Menschen einsetzt: Eine eindringliche Lektion in Demut

  • vor 11 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

In unseren täglichen Andachten der nächsten Wochen werden wir uns mit historischen Erweckungsbewegungen befassen, mit ihren Anfängen und damit, wie der Heilige Geist demütige Menschen zu Seiner Ehre einsetzt.


Der Ruf zur übernatürlichen Evangelisation


Unsere erste Geschichte stammt aus Carl Lawrences Bericht darüber, wie Gott demütige, aufrichtige Gläubige gebrauchte, um sein Reich auf der chinesischen Insel Hainan voranzubringen. In The Coming Influence of China berichtet Lawrence, dass Mitte der 1990er Jahre zwei junge Frauen in einer anderen chinesischen Provinz zum Glauben an Christus kamen, nachdem sie das Evangelium über Kurzwellensendungen gehört hatten.


Nachdem sie Bibeln erhalten hatten, sehnten sich die beiden neuen Gläubigen sofort danach, Gott von ganzem Herzen zu dienen. Ein in Hongkong ansässiger Pastor drängte sie, dort zu bleiben, wo sie waren, und ihren Nachbarn zu dienen, doch sie widersprachen: „Nein! In der Bibel, die Sie uns gegeben haben, steht, dass Jesus uns gesagt hat, wir sollen in alle Welt gehen. Wir wollen gehen.“ Von ihrem Eifer bewegt, gab der Pastor nach und erzählte ihnen, dass auf der Insel Hainan Mitarbeiter gebraucht würden. Obwohl sie noch nie von der Insel gehört hatten, waren sie überzeugt, dass Gott sie dorthin sandte, um das Evangelium zu verkünden.


Ein beeindruckendes Beispiel für Demut im Dienst


Zwei Jahre später kehrten die jungen Frauen auf das chinesische Festland zurück, wo der Pastor sie erneut traf. Da er seit ihrer Abreise nichts von ihnen gehört hatte, stellte er sie mehreren westlichen Kirchenleitern vor, die zu Besuch waren, und fragte, wie ihre Arbeit verlaufen sei und ob sie Gemeinden gegründet hätten.


Lawrence erklärt, dass die Frauen den Kopf senkten und sich entschuldigten; sie sagten, sie seien erst seit zwei Jahren dort gewesen, die Menschen seien oft feindselig gewesen und sie hätten nicht „viele“ Gemeinden gegründet. Einige hätten gedroht, sie zu ertränken, und andere hätten sie wegen ihres jungen Alters beleidigt. Als der frustrierte Pastor sie nach einer Zahl drängte, entschuldigten sie sich erneut und sagten, sie hätten auf der Insel Hainan nur 30 Gemeinden gegründet.


Die Nachricht verblüffte den Pastor und seine westlichen Gäste. Auf die Frage, wie viele Menschen diese Gemeinden besuchten, antworteten die Frauen bescheiden: „Zweihundertzwanzig.“ Die Zuhörer gingen davon aus, dass dies die Gesamtzahl der Bekehrten in allen 30 Gemeinden sei, doch tatsächlich handelte es sich um die Mitgliederzahl der kleinsten Gemeinde. Als der Pastor nach der größten fragte, antworteten sie: „Oh … nicht viele … weniger als fünftausend. Nur viertausendneunhundert. Ja, weniger als fünftausend. Wir haben gerade erst angefangen.“


Wie der Heilige Geist durch Gebet wirkt


Die westlichen Besucher waren tief bewegt von der Demut und Freude der jungen Frauen. Einer bat den Pastor um Auskunft, wie sie solche bemerkenswerten Ergebnisse erzielt hätten.

„Was wir getan haben? Ach, gar nichts. Ja, wir haben nichts getan, gar nichts“, antworteten sie. Die verblüfften Besucher protestierten: „Ihr habt nichts getan? Ihr habt dreißig Gemeinden – die kleinste mit zweihundertzwanzig Menschen, die größte mit fast fünftausend neuen Christen – und ihr habt nichts getan?“ Die beiden Evangelistinnen antworteten: „Wir haben einfach gebetet, und nachdem wir gebetet hatten, sagte uns der Heilige Geist genau, was wir tun sollten. Wir beteten weiter, und Er sagte uns, was wir tun sollten, und dann taten wir es. Wir beteten erneut, und Er sagte uns wieder genau dasselbe.“


Diese Geschichte ist Teil unserer Reihe „On Fire with the Spirit“ und ist in „God Uses Ordinary Believers“ enthalten. Entnommen von der Website von Asia Harvest: http://asiaharvest.org/testimonies/#13


Anwendung im Alltag: Wie man diese Demut heute praktiziert


Die Geschichte dieser beiden jungen Frauen gibt uns einen klaren geistlichen Leitfaden an die Hand. Wenn du erleben möchtest, wie Gott in deinem Leben wirkt, brauchst du weder einen Abschluss in Theologie noch umfangreiche Ressourcen – du brauchst lediglich ein williges Herz. So kannst du diese Betrachtung diese Woche in deinem Leben umsetzen:

1. Wechsle vom Planen zum Beten: Wenn du bei der Arbeit, in deiner Familie oder in deinem Dienst mit einem Problem konfrontiert bist, verlasse dich nicht ausschließlich auf menschliche Strategien. Halte inne und bete. Frage den Heiligen Geist: „Was ist das Allernächste, was du von mir erwartest?“

2. Befolge die „Mikroschritte“: Die Mädchen hatten keinen Fünfjahresplan; sie taten einfach das Nächste, wozu der Heilige Geist sie aufforderte. Achte heute auf kleine Eingebungen – sei es, einer Freundin eine ermutigende SMS zu schicken, einem Nachbarn zu helfen oder ein Wort des Glaubens zu sprechen. Befolge die kleinen Anweisungen sofort.

3. Leite die Ehre ab: Wenn Gott deine Bemühungen segnet oder dir Erfolg schenkt, übe dich in der „heiligen Vergesslichkeit“ der Mädchen. Bleibe bescheiden, halte den Kopf unten und erkenne an, dass du lediglich ein Werkzeug bist. Wahre geistliche Kraft ist in den Händen derer sicher, die sich weigern, die Ehre für das zu beanspruchen, was Gott tut. Keith Thomas


Setze deine geistliche Reise fort…

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