Exousia vs. Dunamis: Der Unterschied zwischen Recht und Macht
- Keith Thomas
- vor 7 Tagen
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Ab heute werden wir in unseren täglichen Meditationen alle übernatürlichen Taten untersuchen, die der Herr Jesus während seiner Zeit auf Erden vollbracht hat. Heute konzentrieren wir uns auf die Autorität Christi, einen bösen Geist aus einem Menschen auszutreiben.
31Dann ging er hinab nach Kapernaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte am Sabbat das Volk. 32Sie waren erstaunt über seine Lehre, denn seine Worte hatten Autorität. 33In der Synagoge war ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Er schrie mit lauter Stimme: 34„Geh weg! Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist – der Heilige Gottes!“ 35„Sei still!“, sagte Jesus streng. „Komm aus ihm heraus!“ Da warf der Dämon den Mann vor allen zu Boden und kam aus ihm heraus, ohne ihm etwas zu tun. 36Alle Menschen waren erstaunt und sagten zueinander: „Was sind das für Worte! Mit Vollmacht und Macht gebietet er den unreinen Geistern, und sie kommen heraus!“ 37Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Umgebung (Lukas 4,31-37).
Warum Jesus mit unvergleichlicher Autorität lehrte (Lukas 4,31-32)
Lukas betont die Macht und Autorität Jesu über das Reich Satans. In der obigen Passage erwähnt er zweimal „Autorität“ (Verse 32 und 36), um das Wirken Jesu hervorzuheben. Seine autoritäre Art zu sprechen ging über das bloße Ausrufen von Befehlen hinaus, da Christus keine Rabbiner zitieren musste, um seine Botschaft zu bestätigen. Er besaß von Natur aus Autorität, wie in Passagen wie „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist ... Aber ich sage euch ...“ (Matthäus 5,38-39). Jesus predigte Gottes mächtiges Wort, das von Natur aus Autorität besitzt. Das Wort selbst ist autoritativ, und Jesus als der Sprecher verkörpert diese Macht und Autorität.
Exousia vs. Dunamis: Der Unterschied zwischen Recht und Macht
Eine Person mit geistlicher Autorität spricht mit Klarheit und Überzeugung, die das Herz und den Willen berührt. Jesus wurde als jemand beschrieben, der Autorität und Macht hatte: „Mit Autorität und Macht befiehlt er den unreinen Geistern, und sie kommen heraus!“ (V. 36). Exousia (Autorität) bezieht sich auf die Erlaubnis oder das Recht zu handeln und steht für die Berechtigung, bestimmte Handlungen auszuführen. Der andere Begriff, der mit „Macht“ übersetzt wird (V. 36), ist das griechische Wort Dunamis, die Wurzel des englischen Wortes „Dynamit“. Dunamis bedeutet, über Fähigkeiten oder erhebliche Macht zu verfügen, was auf eine innewohnende Stärke hinweist. Exousia kann mit einem Verkehrspolizisten an einer Kreuzung verglichen werden, der den Verkehr regelt. Der Polizist hat die Autorität der Regierung, Befehle zu erteilen, aber wenn Sie seine Signale ignorieren, hat er Dunamis (Macht) – eine Schusswaffe an seinem Gürtel –, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen. Dämonen erkennen diese Autorität und Macht an und müssen gehorchen.
Wie Christus seine Autorität heute mit den Gläubigen teilt
Lassen Sie uns diese wesentliche Wahrheit über Autorität begreifen: Christus hat allen Gläubigen die Autorität anvertraut, sein Werk fortzusetzen (Matthäus 28,18-20). Der Begriff Exousia (Autorität) wird oft von einem König verwendet, um die Erlaubnis oder Autorität zu erteilen, eine bestimmte Handlung innerhalb seines Herrschaftsbereichs auszuführen. Es gibt zwar verschiedene Formen von Autorität, aber im Kern sind sie alle spirituell. Autorität ist immateriell und unsichtbar, muss aber durch Macht gestützt werden; ohne Macht gibt es keine wahre Autorität. Jesus gab den siebzig Jüngern sowohl Autorität als auch Macht, um Dämonen auszutreiben und Kranke zu heilen. Ihre freudige Antwort lautete: „Herr, sogar die Dämonen unterwerfen sich uns in deinem Namen” (Lukas 10,17). In jedem geschäftlichen Umfeld wird Autorität beispielsweise durch Macht ausgeübt – Ihr Chef macht seine Autorität geltend, indem er Sie belohnt oder bestraft, z. B. durch Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, oder indem er Ihnen mit Entlassung oder Gehaltskürzungen droht, um Ihre Leistung zu beeinflussen.
Das Kennzeichen wahrer spiritueller Führung
Wahre spirituelle Führung wird anderen niemals aufgezwungen. Jemand, der wirklich spirituelle Führungsqualitäten zeigt, muss sich nicht selbst als Führer bezeichnen. Bei echter spiritueller Autorität geht es nicht darum, andere zu kontrollieren oder ihnen das Gefühl zu geben, minderwertig zu sein, sondern darum, moralische Freiheit zu respektieren. Jesus zeigte in seinem Führungsstil authentische spirituelle Autorität. Er hat niemals jemandem seinen Willen aufgezwungen. Seine Führung spiegelt wahre Agape-Liebe wider und inspiriert diejenigen, die ihm zuhören, seinem Beispiel zu folgen. Authentische spirituelle Führung und Autorität sind nur möglich, wenn sie durch einen starken göttlichen Charakter und die Gegenwart des Heiligen Geistes im Leben eines Menschen verdient werden.
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