Der ewige Bund: Gottes unerschütterliches Versprechen an Abraham und Israel
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Die Grundlagen des ewigen Bundes
In unseren täglichen Betrachtungen der Heiligen Schrift beschäftigen wir uns mit dem Leben Abrahams und den Verheißungen, die Gott ihm gegeben hat. Der Herr erklärte, dass er Abrahams Nachkommen einen ewigen Landbund gewähren würde. Dieses Land sollte für kommende Generationen ein Besitz sein:
7Ich werde meinen Bund als einen ewigen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir für alle kommenden Generationen aufrichten, um dein Gott und der Gott deiner Nachkommen nach dir zu sein. 8Das ganze Land Kanaan, in dem du jetzt als Fremder wohnst, werde ich dir und deinen Nachkommen nach dir als ewigen Besitz geben; und ich werde ihr Gott sein“ (Genesis 17,7–8).
Die Abstammungslinie der Verheißung: Von Isaak bis Israel
Gottes Verheißungen bezüglich des Landes Kanaan, oder Israel, gelten bis heute. Obwohl Er das jüdische Volk zweitausend Jahre lang zerstreute, bleibt Sein Bund bestehen, und Er führt das jüdische Volk zurück in das Land, das Er ihm ursprünglich gegeben hat. Darüber hinaus versprach Gott, dass Ismael, der Sohn Hagar, der Vater großer Völker werden würde. Esau, Jakobs Bruder, heiratete Ismaels Tochter, weshalb die arabischen Nationen des Nahen Ostens ihre Herkunft auf diese Verbindung zurückführen (Genesis 28,9). Gott erklärt jedoch eindeutig, dass die Landverheißungen durch Isaak erfüllt werden sollen. Später entsteht ein Familienkonflikt, als Ismael Isaak verspottet, was Sara dazu veranlasst, Hagar und Ismael wegschicken zu wollen. Achte auf Gottes Worte in Vers 12 des folgenden Abschnitts.
Sara sah, dass der Sohn, den Hagar, die Ägypterin, Abraham geboren hatte, spottete, 10und sie sprach zu Abraham: „Vertreibe diese Sklavin und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Frau soll niemals mit meinem Sohn Isaak das Erbe teilen.“ 11Die Sache bedrückte Abraham sehr, weil sie seinen Sohn betraf. 12Aber Gott sprach zu ihm: „Sei nicht so betrübt über den Jungen und deine Sklavin. Höre auf alles, was Sarah dir sagt, denn durch Isaak wird deine Nachkommenschaft gezählt werden. 13Auch den Sohn der Sklavin werde ich zu einem Volk machen, denn er ist deine Nachkommenschaft“ (1. Mose 21,9–13; Hervorhebung hinzugefügt).
Das arabische Volk ist zu einer großen Nation geworden, mit über 400 Millionen Menschen, die Arabisch sprechen. Das Land Kanaan war jedoch den Nachkommen Isaaks versprochen worden, und der Versuch, es ihnen wegzunehmen, bedeutet, gegen Gott zu kämpfen. Später, um die Sache zu klären, versprach Gott das Land Abrahams Enkel Jakob (dessen Name in Israel geändert wurde):
9Nachdem Jakob aus Paddan-Aram zurückgekehrt war, erschien Gott ihm erneut und segnete ihn. 10Gott sprach zu ihm: „Dein Name ist Jakob, aber du sollst nicht mehr Jakob heißen; dein Name soll Israel sein.“ So nannte er ihn Israel. 11Und Gott sprach zu ihm: „Ich bin Gott, der Allmächtige; sei fruchtbar und vermehre dich. Ein Volk und eine Gemeinschaft von Völkern wird aus dir hervorgehen, und Könige werden unter deinen Nachkommen sein. 12Das Land, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, gebe ich auch dir, und ich werde dieses Land deinen Nachkommen nach dir geben“ (Genesis 35,9–12).
Ein Bund für alle Völker: Die offene Tür des Messias
Jesus, der Messias, der König der Könige, sollte aus dieser Nachkommenschaft geboren werden. Bedeutet das, dass Gott jene Völker verlassen hat, in denen arabische Menschen leben? Natürlich nicht! Sie sind dazu berufen, Teil des Leibes Christi zu werden, der aus Juden und Heiden, Chinesen, Indern, Indonesiern, Spaniern und anderen besteht.
Es gibt einen Bund, der allen offensteht – einen, der die Sünden aller Menschen vollständig vergibt, wenn sie sich demütigen und zum Messias kommen. Gott hat dir seine Tür geöffnet, ganz gleich, wo du bist oder was du getan hast.
Anwendung: Wie du diese Meditation anwenden kannst
1. Vertraue auf Gottes „langfristigen Plan“
Abraham wartete Jahre auf einen Sohn, und das jüdische Volk wartete Jahrhunderte auf die Rückkehr in sein Land.
· Anwendung: Befindest du dich in deinem Leben in einem „Wartezimmer“? Denke darüber nach, dass Gottes „ewige“ Zeitachse viel länger ist als unsere. Wenn Er ein vor 4.000 Jahren gegebenes Versprechen gehalten hat, ist Er auch in der Lage, die Verheißungen zu halten, die Er dir bezüglich deines Friedens und deiner Versorgung gegeben hat.
2. Prüfe dein geistliches Erbe
Der Text betont, dass zwar einem bestimmten Stamm Land versprochen wurde, der Messias jedoch der ganzen Welt versprochen wurde.
· Anwendung: Lass dich durch deinen Hintergrund oder vergangene Taten nicht dazu bringen, dich als „Außenseiter“ zu fühlen. So wie Gott die Tür für jeden Stamm und jede Sprache geöffnet hat, hat er sie auch für dich geöffnet. Nimm dir heute fünf Minuten Zeit zum Gebet und danke Gott ausdrücklich dafür, dass dein „Erbe“ in Christus liegt und nicht in deinen eigenen Verdiensten.
3. Bete für den Frieden der Nationen
Die Meditation geht auf die komplexe Geschichte des Nahen Ostens und der Nachkommen Abrahams (sowohl Isaak als auch Ismael) ein.
· Anwendung: Betrachte globale Konflikte nicht nur aus politischer Perspektive, sondern nutze diese Meditation als Anregung, für den „Leib Christi“ in diesen Nationen zu beten. Bete dafür, dass jüdische und arabische Gläubige im Messias ihre gemeinsame Grundlage finden.
Keith Thomas.
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