Warum lässt Gott zu, dass unser Glaube auf die Probe gestellt wird? Lehren von Petrus
- 17. Apr.
- 3 Min. Lesezeit

In unseren täglichen 3-minütigen Bibelmeditationen auf groupbiblestudy.com konzentrieren wir uns darauf, wie Gott Zeiten der Prüfung zulässt, um unseren Charakter zu läutern. In der Nacht vor der Kreuzigung Jesu wurde Petrus einer Prüfung unterzogen. Dort, im Obergemach, als sie um den Passah-Tisch saßen, sagte Jesus zu Petrus:
31„Simon, Simon, Satan hat darum gebeten, euch wie Weizen zu sieben. 32Aber ich habe für dich gebetet, Simon, dass dein Glaube nicht wanke. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, stärke deine Brüder“ (Lukas 22,31–32; Hervorhebung hinzugefügt).
Den Zweck des „Siebprozesses“ verstehen
Worum bat Satan Gott, und warum musste er darum bitten? Satan wollte den Glauben von Simon Petrus erschüttern, doch da Petrus ein Gläubiger war, musste er die Erlaubnis des Herrn einholen, um das Leben des Apostels zu sieben und zu erschüttern. Gott ließ zu, dass Simon Petrus einer Prüfung unterzogen wurde, weil er ein stärkerer Jünger werden würde, nachdem seine Selbständigkeit und sein Stolz gebrochen worden waren. Welche Art von Prüfung wurde zugelassen? Im Hof des Hohepriesters wurde Petrus dreimal gefragt, ob er mit Christus zusammen gewesen sei. Jedes Mal antwortete Petrus, dass er Jesus nicht kenne. Sein Herz war von Reue und Buße erfüllt, als er sich an die Worte Jesu erinnerte, dass er, bevor der Hahn krähe, dreimal leugnen würde, Christus überhaupt zu kennen. Gott ließ zu, dass Petrus gedemütigt und gebrochen wurde, bevor Er ihn am Pfingsttag dazu gebrauchen konnte, das Evangelium kraftvoll zu verkünden. Nach der Prüfung seines Glaubens gelangte Petrus an einen Ort geistlicher Fülle:
Von der Läuterung zur geistlichen Fülle
10Denn du, o Gott, hast uns geprüft; du hast uns geläutert wie Silber. 11Du hast uns ins Gefängnis gebracht und Lasten auf unseren Rücken gelegt. 12Du hast Menschen über unsere Köpfe herrschen lassen; wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, doch hast du uns an einen Ort der Fülle gebracht (Psalm 66,10-12).
Nehmen wir an, du liebst Christus, aber wenn es hart auf hart kommt und die Hitze in der Läuterung zunimmt, kehrst du zu einem Lebensstil zurück, der Christus in deiner Lebensweise verleugnet. Manche Menschen hören auf, Überwinder zu sein, geben der Prüfung nach und erliegen fleischlichen Begierden. Welche Art von Prüfung wird Gott uns auferlegen? Wie bei Petrus lässt der Herr vielleicht zu, dass wir direkten Herausforderungen an unseren Glauben gegenüberstehen. Unsere täglichen Entscheidungen bereiten uns auf alles vor, was Gott in Zukunft durch uns vollbringen wird.
Standhaft bleiben in Zeiten der Verfolgung
Wenn es jemals illegal würde, Jesus nachzufolgen, und man dich fragen würde, ob du ihn kennst, würdest du Christus verleugnen? Wenn du denkst, dies sei eine lächerliche oder weit hergeholte Vorstellung, bedenke Folgendes: Solche Verfolgung wegen des Glaubens findet heute in vielen Ländern statt. Wann immer eine Regierung oder ein Regime an die Macht kommt, das sich der Botschaft Christi widersetzt, wird es Christen als eine subversive Gruppe darstellen, die gegen das Gemeinwohl des Volkes handelt. Für deinen Glauben einzustehen könnte zu intensiver Verfolgung, zum Verlust materieller Besitztümer oder sogar zum Verlust des Lebens führen. Die frühen Christen standen vor solchen Prüfungen, und viele Gläubige auf der ganzen Welt erleben ähnliche Verfolgung. Ist das nicht die Art von Prüfung, der der Apostel Petrus begegnete?
Du bist nicht allein: Christus tritt für dich ein
Welche Prüfung der Herr uns auch durchleben lässt, er betet für uns, wie er es für Petrus tat, damit unser Glaube nicht wankt. Das Wort Gottes sagt: „Er kann diejenigen, die durch ihn zu Gott kommen, vollständig retten, denn er lebt immer, um für sie einzutreten“ (Hebräer 7,25). Das kann uns stärken, denn wir wissen, dass Gott die Fürbitte seines Sohnes für uns erhört.
Wie wende ich diese Gedanken auf mein Leben an?
1. Die „Stolz-Check“-Reflexion
Petrus’ Prüfung kam aufgrund seines Selbstvertrauens. Frage dich selbst: „Verlasse ich mich derzeit auf meine eigene Kraft, um treu zu bleiben, oder stütze ich mich auf Gottes Gnade?“ Maßnahme: Identifiziere einen Bereich in deinem Leben, in dem du das Gefühl hast, „die Kontrolle zu haben“, und bete bewusst: „Herr, ich gebe dies an dich zurück. Ohne deine Kraft kann ich das nicht schaffen.“
2. Die Perspektive des „läuternden Feuers“
Wenn du dich in einer schwierigen Situation befindest (dem „Feuer“), versuche, statt zu fragen: „Warum passiert mir das?“, zu fragen: „Was läutert Gott in mir?“ Maßnahme: Schreibe eine Charaktereigenschaft (Geduld, Demut, Vertrauen) auf, die deine aktuelle Prüfung dich dazu zwingt, zu entwickeln. Betrachte die Prüfung als Werkzeug, nicht als Strafe.
3. Trost in der Fürbitte
Das Schönste an diesem Text ist, dass Jesus für Petrus betete, bevor dieser versagte. Maßnahme: Wenn du das Gefühl hast, zu versagen oder kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen, sage laut: „Jesus tritt gerade jetzt für mich ein.“ Erinnere dich daran, dass deine „Umkehr“ (Reue) wichtiger ist als deine Vollkommenheit. Keith Thomas
Setze deine Reise fort…
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